Gemeinnütziger Verein "Hilfe, Unterstützung, Förderung und Motivation für Menschen" - Jahresbericht 2014 und 2015
Kurzbericht mit Foto- und Film-Links zu unseren Aktivitäten in Kambodscha im 2014 und 2015

Nachdem unser Container mit Spendengut für Spitäler, Health-Centres, Schulen und Familien in verschiedenen Provinzen von Kambodscha von Februar 2013 (Ankunft im Hafen PPAP in Phnom Penh, Kambodscha) bis heute noch nicht ausgeliefert wurde (4), haben wir in der Zwischenzeit sowohl neue Projekte sowie grosse Spendengut-Lieferungen nach Kambodscha vorerst bis auf weiteres gestoppt.
Wir wollen zuerst Klarheit, was passiert ist, diesen Container möglichst bald noch auslösen, und dann klären, was wir tun könnten, damit so etwas in Zukunft nicht mehr passiert.

1. Unsere Aktivitäten im 2014 und 2015

a. Schulgelder und Familien-Unterstützungen
Auch im 2014 und 2015 haben wir natürlich die seit einigen Jahren geleisteten Schulgeldzah-lungen u.A. für Thong May, Chitra SUN und Charia Conthia SUN an der Krou Yeung Schule in Banlung, Ratanakiri-Provinz sowie Unterstützungen für Familien (Arztkosten, Medikamente, etc.) weitergeführt.
Für Chitra war die Sache mit dem Schulgeld besonders wichtig, weil’s sie sonstda sie auf ihre Schwester aufpassen müsste, wenn die Mutter und der Vater an der Arbeit sind – schon mit 14 Jahren nicht mehr hätte zur Schule gehen können. Jetzt fährt sie täglich mit ihrer Schwester Charia Conthia SUN im Schulbus von ihrem Dorf Kachanh nach Banlung in die Schule. Beide besuchen auf ihrer jeweiligen Stufe die Khmer-Grundschule (CHITRA die Oberstufe) UND den Englisch-Unterricht, und werden jeweils über Mittag und am Abend mit dem Schulbus wieder nach Hause nach Kachanh gefahren.

Schulgelder
Neu möchten nun auch Juann (10 Jahre) (siehe auch hier) und sein Bruder Deann (7 Jahre) ab dem neuen Schuljahr in die Krou Yeung – Schule, und dort sowohl den Khmer-Unterricht (Grundschule in der Landessprache) wie auch den Englisch-Unterricht besuchen.
Und Rathana (14 Jahre alt), die bis jetzt aus finanziellen Gründen nur 1 Stunde Englisch-Unterricht besuchen konnte, würde jetzt, da sie ein richtiges Sprachtalent ist, gerne „full-time“, also etwa 2 ½ Stunden täglich besuchen, damit es noch etwas intensiver wird.

Unterstützungen für Familien
Hier geht es vor allem um Unterstützung bei Arzt-, Medikamenten- und Spital-Kosten, welche wir trotz dieser offenen Container-Sache natürlich weiterführten.

Aktivitäten:
a. Zwischen dem 12.01. und dem 17.01.2015 begleiteten wir – da seriöse ärztliche Abklärungen in Banlung bislang eher schwierig sind - die Familien von Mama Duang (aus Kachanh) und ihre Tochter Mama Mao (aus dem Dschungel-Dorf Kalai) mit dem Bus von der Provinz Ratanakiri (1) (2) ins etwa 800 km entfernte Phnom Penh (1) (2) (3) zur Spitalabklärung. Mama Mao wegen akuter Lungenprobleme, und Mama Duang wegen Darm-Problemen.
Mit dabei waren die Kinder Sue Jann und Sombath von Mama MAO sowie Thong May (die Tochter einer Schwester von Mama Duang) als Khmer – Englisch – Khmer-Übersetzerin (Foto-Links).
Am 13.02. – 16.02.15 musste Mama Duang dann nochmals zur Nachkontrolle nach Phnom Penh. Auch die Kinder (Enkelkinder) Sue Jann und Pace, welche Mama Duang oft in ihrem Haushalt hütet, begleiteten uns. Und Chitra Sun kam als Übersetzerin mit.

b. Am 05.03.2015 um ca. 22h verunglückte dann der Vater von CHITRA (er sass als Beifahrer auf dem Motorrad eines Kollegen) beim brutalen Zusammenstoss mit einem Auto.
CHITRA rannte an diesem Abend plötzlich weinend im Restaurant auf mich zu und sagte, wir müssten sofort in die Stadt fahren. Papa sei verunglückt.
Ich lud CHITRA auf mein Motorrad und wir fuhren in die Stadt. Beim nächsten grossen Menschen-Auflauf hielten wir an (es standen wohl 50 oder mehr Kambodschaner um die Unfallstelle rum und Fotografierten und schauten…).
Der Papa von CHITRA lag halb unter einem Auto. Dass das Bein wohl mehrfach gebrochen sein musste, sah man sofort. Und die offenen Wunden am Bein auch…
Die Ambulanz brachte ihn in’s Spital Banlung [Bilder von unserem Spitalreinigungsprojekt in diesem Spital im 2013 / (1) (2) (3) (4) (5) (6)], wo er im Notfall-„Minor-Surgery-Room“ umgehend notdürftig „verarztet“ wurde… „Wundreinigung“, „Wunddesinfektion“ und „Wunden“ nähen… Und das alles natürlich ohne örtliche Betäubung… (Er nahm meine eine Hand an seine Stirne, die andere auf seine Brust, und schrie sich dann etwa 10 Minuten seine Lunge aus dem Körper vor Schmerz… Es war wirklich erschütternd…).
Mit 2 Holzleisten wurde schlussendlich sein Bein mit den gebrochenen Knochen und den offenen Wunden dann notdürftig stabilisiert und mit einer elastischen Binde eingepackt… Und auf der Rückseite lief bereits wieder das Blut raus…
Und dann kam die in Kambodscha ausschlaggebende Frage: „Haben Sie Geld? Dann könnten Sie hier bleiben, weil Sie können so nicht mehr gehen, und man müsste eigentlich operieren… Haben Sie kein Geld, können wir auch nicht mehr tun…“. „Eigentlich müsste man Sie morgen nach Vietnam zur Operation ins Spital bringen…“
Wir leisteten Kostengutsprache, und Papa SUN wurde vorerst im Spital Banlung in ein Spitalzimmer verbracht
Da schnell klar war, dass die Behandlungsmöglichkeiten im Spital Banlung (Foto1) (Foto2) (Foto3) (Foto4) (Foto5) (Foto6) nicht ausreichend sein würde, verbrachten wir ihn dann für die Operation und die Weiterbehandlung mit dem Ambulanz-Wagen vom Spital Banlung ins CALMETTE-Spital (Foto1) (Foto2) (Foto3) (Foto4) (Foto5) (Foto6) (Foto7) nach Phnom Penh…, und übernahmen (auch dank der Hilfe / Spende von Melanie Seifert und ihrem Umfeld) auch diese Kosten…

b. Projekte

Gartenarbeit und Unterstützung bei der Bepflanzung und Aussaat in Kambodscha
Einen Garten zu haben und dort allenfalls sogar brauchbares Gemüse und Früchte zur Selbstversorgung anzubauen, ist natürlich - insbesondere bei ärmeren Familien in Kambodscha - sehr beliebt und ein grosser Traum... Doch meist fehlen schlicht Schulbildung und „Know how“… (--> siehe Garten-Einsätze in früheren Jahren in Kambodscha)
Ich habe mich deshalb auch im Themenbereich Gartenbau, Aussaat und Bepflanzung in den letzten Jahren etwas kundig gemacht, und mich auch etwas weitergebildet.

Da wir auch in diesem Jahr wieder viele Samen und Jungpflanzen für Kambodscha erhielten, machten wir also auch wieder Garten-Arbeit, pflanzten, machten Aussaat, und instruierten die Familien darüber, wie sie den Garten und die Pflanzen weiterhin pflegen können und müssen, wenn wir nicht mehr hier sind...

Als HelferInnen für diese Garten-Arbeiten fand ich - nebst Melanie, die mich aus der Schweiz besuchte – regelmässig einige Touristen und Backpackers, die gerne zum Gärtnern mitkommen wollten, weil sie so gleichzeitig die Gelegenheit hatten, die Dörfer und die Menschen hier in ihrem echten Lebens-Umfeld ganz persönlich kennenzulernen... Schlussendlich für ALLE eine „WIN-WIN“-Situation… (Bilder dazu siehe --> hier )

Entlausungs-Events in Kachanh und O Chum, Ratanakiri Provinz
Jedes Jahr erhalten wir von Apotheken, Drogerien und Herstellern Werkzeuge und Mittel (Shampoos, etc.) zur Entlausung. Und die Menschen in diesen Dörfern sind dafür immer sehr dankbar.
Inzwischen organisieren wir in diesen Dörfen(und auch in weiteren Dörfern) jeweils 2-3 Entlausungs-Events pro Jahr... Und die sind bei jung und alt mittlerweilen sehr beliebt....
(Siehe --> Foto- und Film-Link )

Erste-Hilfe und Nothilfe-Einsätze und Schulungen
Auch in diesem Jahr wurde ich, da mich verschiedene Menschen hier von Erste-Hilfe-Workshops für Lehrer und Eltern (1) (2) (3) sowie von Notfall-Einsätzen kennen, wieder einige Male in Notsituationen (Unfälle auf der Strasse und in Familien) zu Hilfeleistungen gebeten.

In O Chum in der Provinz Ratanakiri hatte ich dann in einer Familie sogar bei einem Affen (er hatte am Hals tiefe Wunden von der Kette, an welcher er während Monaten befestigt war…) Nothilfe zu leisten…
Während der Nothilfeleistung liebte mich der Affe natürlich nicht sehr, da diese vorerst halt nicht ganz schmerzlos möglich war… […wie damals einige Jahre zuvor der Sohn derselben Familie, der mich während ich erste Hilfe und Wundreinigung machte, auch nicht sehr liebte, und mich damals eher „zum Teufel“ oder irgendwo hin wünschte…(Bild1) (Bild2) (Bild3) (Bild4) (Bild5) (Bild6) (Bild7) (Bild8)]..., und mir erst später dankte... :-)
Doch erstaunlicherweise war der Affe dann, als ich ihn einige Wochen später wieder besuchte, sehr freundlich zu mir (Bild1) (Bild2) (Bild3) (Bild4) (Bild5) (Bild6), zeigte hie und da sogar sorgenvoll an offene Wunden an meinen Armen, untersuchte meine Füsse, etc. Wirklich ein sehr schönes Erlebnis ? !

Side-by-Side International – eine japanische NGO in Kambodscha - bat mich um ein CPR-Training mit seinen MitarbeiterInnen.
Und anschliessend begleitete ich die MitarbeiterInnen dieser NGO auch zu ihrer Impf-Aktion gegen HEP-B auf KolRumdual Island, wo Hep-B offensichtlich sehr verbreitet ist…

Zusammenarbeit mit der Schule KROU YEUNG in Banlung, Ratanakiri-Provinz
Den Founder und Besitzer der Krou Yeung Schule in Banlung, Sopheap Yin, kenne ich nun seit einigen Jahren.
Seither übernehmen wir auch Schulkosten für einige SchülerInnen an dieser Schule.
Um das Geld nicht in irgendwelchen Familien undurchsichtig versickern zu lassen, habe ich mit Sopheap YIN vereinbart, dass wir direkt an die Schule zahlen, und von ihm alle 3 Monate - wenn das Schulgeld wieder fällig wird - von der Schule für jedes Kind von dem wir die Schul-Unterrichts-Kosten tragen, einen „Report“ erhalten, in welchem wir Anwesenheit, Absenzen und auch Schulnoten übermittelt bekommen, sodass wir nicht einfach ins Leere zahlen, und bei Bedarf (zu viele Absenzen, Vorfälle, etc.) auch Gespräche mit den Eltern organisieren und führen können.
Warum es im armen Kambodscha auch private Schulen für die Armen braucht ? --> Schauen Sie sich dazu diese Links an: Korruption in Kambodscha: Schüler müssen Lehrer bestechen ! // Korruption macht Schule in Kambodscha --> Geschichte der Krou Yeung Schule (Text leider nur in Englisch vorhanden) 2

Und so können Sie uns dabei helfen, unsere Aktivitäten in Kambodscha weiterzuführen:
Unser Spenden-Konto:
Raiffeisenbank Schaffhausen: IBAN CH08 8134 4000 0099 7415 1 / z.G. GV Hilfe für Menschen (Gemeinnütziger Verein), Postfach 1062, 8201 Schaffhausen. (Einzahlungsschein)



2. Eine Akut offene Angelegenheiten, bei der wir - zusätzlich zur Vereinsarbeit - drin-gend Ihre Unterstützung und/oder einige „Sponsoren“ brauchen

Hausrenovation / -vergrösserung für Familie SUN
Die Familie SUN (hier ein BILD aus glücklicheren Zeiten ) lebt in recht ärmlichen Verhältnissen. Mama arbeitet ein Voll-Pensum in der Latex-Fabrik am Dorfrand, und Papa arbeitet hie und da in verschiedenen Gelegenheits-Jobs (seit dem Unfall im 2015 (3) kann er bisher nicht wieder arbeiten).
Im vergangenen Jahr hätte nun CHITRA, die ältere Tochter (15 J.) nicht mehr in die Schule gekonnt, weil sie auf ihre kleine Schwester Charia (8 J.) hätte aufpassen und deshalb zu Hause hätte bleiben müssen… Wir entschieden schlussendlich im Gespräch mit den Eltern, dass wir CHITRA und CHARIA Vollzeit-Khmer-Schule und Englisch-Unterricht in der privaten Krou Yeung – Schule in Banlung (2) (inkl. Schulbus von Kachanh nach Banlung und zurück) finanzieren, wenn die Eltern dafür sogen, dass die Kinder auch wirklich gemeinsam zur Schule können.
Die Eltern waren erleichtert, und die Kinder natürlich auch.
Seither erhalten wir alle 3 Monate - bevor wir das Schulgeld wieder direkt an die Schule zahlen – einen Schulreport vom Krou Yeung, aus welchem wir ersehen können, wie oft die Kinder in der Schule waren, wie oft sie fehlten, und der auch einen Bericht über ihre Leistungen enthält.

Da die Schulleistungen der Kinder wider Erwarten nach wie vor sehr gut sind, möchten wir ihnen den Schulbesuch auch im 2015 weiterhin ermöglichen. Für Charia Conthia SUN kostet der Ganztages-Unterricht inkl. Schulbus (von Kachanh nach Banlung und zurück) und inklusive täglichem zusätzlichem Englisch-Unterricht US$ 210 pro Quartal.
Für Chitra SUN kostet der Ganztages-Unterricht inkl. Schulbus und inklusive täglichem zusätzlichem Englisch-Unterricht US$ 240 pro Quartal.

Nun kommt aber die tägliche Wohn- und Lebens-Situation der Familie, und die ist wirklich besonders schwierig.
Nachdem die kambodschanische Regierung vor einigen Jahren alles Land in Kachanh – trotzdem viele Familien ihr Stück Land Jahre zuvor gekauft hatten, und somit auch Besitzer ihres Landes waren – an die chinesische Gummi produzierende Firma SWIFT Rubber Company (mit Holding-Sitz auf den Cayman Islands…) für 99 Jahre „abgegeben“… (wer dafür genau abkassierte, weiss ich nicht…“), sollten die Leute im Dorf Kachanh enteignet, und ihre Häuser teilweise platt gewalzt werden (--> siehe dazu auch meinen BLOG (1) zum selben Thema „Landraub in Kambodscha“ zu Vorfällen in einem anderen Dorf in der Provinz Ratanakiri…)
In Kachanh wehrten sich die BewohnerInnen gemeinsam aber offensichtlich sehr heftig, sodass die totale Enteignung schlussendlich nicht durchsetzbar wurde. So wurde ihnen ein schmales Stück Land zwangsläufig doch noch belassen…

Deswegen wurde das Haus der Familie SUN auf Kosten der Rubber-Firma auf ein anderes Stück Land verlegt, welches (mit ca. 2-3m Abstand vom nächsten Haus) nun nur noch ca. 10m breit ist… Das Haus selbst ist etwa 5m breit und geht ca. 5 – 5.50m in die Tiefe nach hinten. Also insgesamt ca. 25 – 30 m2 Wohnfläche…
Das Haus ist nun mittlerweilen in einem absolut horriblen Zustand ! Erstens ist es viel zu klein für eine Familie mit 2 Töchtern in diesem Alter (Bild1) (Bild2) (Bild3). Und zweitens ist es schlicht nicht mehr Regen-Sicher…, und jetzt kommt dann die REGENZEIT in Kambodscha--> Bilder-Links

Darum hier unsere Anfrage: Wir haben bereits - noch vor Ort in Kachanh – mit Khmer-Handwerkern gesprochen, und es wäre möglich, für etwa Fr. 1800.—bis 2'500.—das Haus gegen hinten um ca. 15-20 m2 zu vergrössern, und die Hauswände und das Dach zu renovieren und regensicher zu machen. Darum fragen wir Sie an, ob es allenfalls jemanden gäbe, der uns diese Hausrenovation / -Vergrösserung für die Familie SUN sponsern würde. Natürlich würden wir diese Hausrenovation / -Vergrösserung während unserer Anwesenheit in Kambodscha beaufsichtigen, und dafür sorgen, dass das Geld wirklich in dieses Projekt einfliesst! Weitere Auskünfte erteile ich Ihnen gerne unter Tel. 052 – 624 92 12 oder E-Mail ruedisteiger@gmx.ch .

Fussnoten zur Erläuterung

1 Einige Wochen nach meinem Blog (1) von anfangs Februar 2015 zu diesem Thema (ich sandte den Link zum Blog mit einem „Hilferuf u.A. an die Zeitung Phnom Penh Post , sowie an verschiedene NGO’s und Menschenrechts-Organisationen und Anti-Korruptions-Behörden, etc. in Kambodscha und Europa) (siehe dazu auch weitere Artikel 1 2 3 4 5 ) – warum auch immer – erschieneines Sonntags eine Abordnung dieser Rubber-Firma SWIFT bei der von mir genannten Familie in O CHUM, und gab dieser die offiziellen Landpapiere zurück… !!

2 Geschichte der Krou Yeung Schule (Text leider nur in Englisch vorhanden)
“ In early 2001 Mr. Sopheap Yin founded Krou Yeung Centre as a nonprofit institution to provide English classes to local peop-le as well as a public library. Based on the high demand 2 classrooms were build throughout the year and classes were hold by local volunteers. All this was established with the help of the first generation of Krou Yeung students as well as Mr. Lim Vannak, a close friend of Sopheap Yin. To ensure the sustainability and independence of the center and to be able to cope with the demand, at the time 300 students, the Krou Yeung Centre added a charged Kindergarten service and computer class to its portfolio in late 2001.
In the middle of 2002 the Center was officially inaugurated by the provincial governor Mr. Moung Poy, as it had grown up to 600 students and 17 teachers/volunteers at the time. As the Kindergarten and Computer classes were not able to finance the Center as a whole anymore, first fees for English classes were raised from families who could afford it.
With still growing student numbers, in 2004 the School changed to a fully privatized Center owned by Mr. Sopheap Yin, now Director of the Center, with fees charged to every student to ensure political and religious independence, sustainability and the quality of education. By today Krou Yeung Centre has grown up to 1700 students and 42 teachers providing Kindergarten services, English full-time and part-time classes as well as regular Khmer classes (common knowledge)

3 Am 05.03.2015 um ca. 22h verunglückte der Vater von CHITRA (er sass als Beifahrer auf dem Motorrad eines Kollegen) beim Zusammenstoss mit einem Auto. CHITRA rannte an jenem Abend plötzlich weinend im Restaurant auf mich zu und sagte, wir müssten sofort in die Stadt fahren. Papa sei verunglückt. Ich lud CITRA also auf mein Motorrad und wir fuhren in die Stadt. Beim nächsten grossen Menschen-Auflauf hielten wir an (es standen wohl 50 oder mehr Kambodschaner um die Unfallstelle rum und Fotografierten und schauten…). Der Papa von CHITRA lag halb unter einem Auto. Dass das Bein wohl mehrfach gebrochen sein musste, sah man sofort. Und die offenen Wunden am Bein auch…
Die Ambulanz brachte ihn in’s Spital Banlung [Bilder von unserem Spitalreinigungsprojekt in diesem Spital im 2013 / (1) (2) (3) (4) (5) (6)], wo er im Notfall-„Minor-Surgery-Room“ umgehend notdürftig „verarztet“ wurde… „Wundreinigung“, „Wunddesinfektion“ und „Wunden“ nähen… Und das alles natürlich ohne örtliche Betäubung… (Er nahm meine eine Hand an seine Stirne, die andere auf seine Brust, und schrie sich dann etwa 10 Minuten seine Lunge aus dem Körper vor Schmerz… Es war wirklich erschütternd…). Mit 2 Holzleisten wurde schlussendlich sein Bein mit den gebrochenen Knochen und den offenen Wunden dann notdürftig stabilisiert und mit einer elastischen Binde eingepackt… Und hinten lief bereits wieder das Blut raus… Und dann kam die ausschlaggebende Frage: „Haben Sie Geld? Dann könnten Sie hier bleiben, weil Sie können so nicht mehr gehen… Haben Sie kein Geld, können wir auch nicht mehr tun…“. „Eigentlich müsste man Sie morgen nach Vietnam ins Spital zur Operation bringen…“
Wir leisteten Kostengutsprache, und Papa SUN wurde vorerst im Spital Banlung in ein Spitalzimmer verbracht…
Da schnell klar war, dass die Behandlungsmöglichkeiten im Spital Banlung (Foto1) (Foto2) (Foto3) (Foto4) (Foto5) (Foto6) (Foto7) (Foto8) nicht ausreichend sein würde, verbrachten wir ihn dann für die Operation und die Weiterbehandlung mit dem Ambulanz-Wagen vom Spital Banlung ins CALMETTE-Hospital (Foto1) (Foto2) (Foto3) (Foto4) (Foto5) (Foto6) (Foto7) in Phnom Penh…, und übernahmen auch diese Kosten…

4 Zur Sache mit dem nicht ausgelieferten Container von 2012 / 2013 Auch während meines erneuten Aufenthaltes in Kambodscha zwischen 26.12.2014 und 25.04.2015 blieb ich in der Container-Sache dran. Bisher waren alle
Hilfe-Ersuchen betreffend Freigabe des Containers an einer Mauer der Kontakt-Verweigerung der zuständigen kambodschanischen Behörden gescheitert.
Dann wurde im Februar 2015 plötzlich der Container mit Hilfe von TICAMBODIA (Transparency International Cambodia) und Mitarbeitern des „Anti-Corruption Committée, Cambodia“ geortet und wir wurden umgehend über dessen Standort informiert.
In den Tagen darauf besuchten wir zuerst den Lagerort des Containers in einem neuen Lagergelände des Phnom Penh Ports. Man zeigte uns den Container von ferne, und orientierte uns u.A. auch darüber, dass der Container vor einigen Tagen oder Wochen geöffnet worden sei, und offensichtlich hätten auch Behördenmitglieder der Provinz Kampong Speu das Spendengut angeschaut / inspiziert, um dessen Zustand und Wert etwas einschätzen zu können… (!!)
Nach verschiedensten Gesprächen und Verhandlungen mit Zoll-Direktion und Direktion des PPAP (Phnom Penh Autonomous Port), erhielten wir dann am 02.04.2015 den schriftliche Entscheid des „delegate of Royal Government , Mr. Hei Bavi, Chairman&CEO des PPAP, dass man die horrenden Lager-Gebühren für den Container, die sich seit 2013 angesammelt hatten - weil die Hafen-Behörden wie auch sämtliche Ministerien in Kambodscha schlicht keine Anfrage unsererseits beantworteten - erlasse. Und auch die Zoll-Direktion gab den Container frei…

Doch bis heute wurde der Container trotzdem noch nicht herausgegeben…
Denn: Gewisse Stellen in der Provinz Kampong Speu möchten sich nun offensichtlich diesen Container – ohne je Gespräche mit uns zu führen oder geführt zu haben – unter den Nagel reissen…
Mal sehen wie das in Kambodscha - dem Land der korrupten Behörden - weitergeht...

Wir gehen weiterhin davon aus, dass WIR, der GV-HUFM als Versender des Containers auch der Eigentümer sind, und dass WIR und unsere Beauftragten das Spendengut schlussendlich verteilen. Niemand anders !

Ein definitiver Entscheid in Kambodscha ist wohl für die nächsten 2-3 Monate absehbar…














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